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Kategorie: ASE: Programme
isql
isql ist ein Client Programm des
Adaptive Server® Enterprise.
Es ist ein kommandozeilenorientiertes,
T-SQL-fähiges,
interaktives Abfragewerkzeug. Es steht sowohl unter UNIX/Linux als auch unter Windows Plattformen zur
Verfügung.
Anwendung des Programms isql
isql liegt im Verzeichnis $SYBASE/bin. Um mit isql arbeiten zu können, muss am Eingabepromt des
Betriebssystems "isql" mit den notwendigen
Parametern,
gefolgt von ihren
Flags
bzw.
Optionen
eingegeben werden. Diese Parameter sind Informationen die das Client-Programm isql benötigt,
um eine Verbindung zu einem ASE-Server aufbauen zu können. Anschließend erscheint ein
Prompt
zur Eingabe des
Passworts.
Das Passwort wird nicht auf dem Bildschirm angezeigt. Wenn das Passwort richtig ist, erscheint der
isql-Eingabeprompt ">". Der isql-Eingabeprompt kann mit "quit" oder "exit"
wieder verlassen werden. Solange isql geöffnet ist können, beliebig viele
Befehle
abgesetzt werden.
Vorraussetzungen für die Funktion des Programms isql
Damit isql aufgerufen werden kann, müssen alle ASE-spezifischen
Umgebungsvariablen
richtig gesetzt sein. isql benötigt weiterhin einen entsprechenden Eintrag - des ASE-Servers zu dem
man sich verbinden möchte - in der Datei
interfaces
(UNIX/Linix) bzw. in der Datei
sql.ini
(Windows).
Parameter, Flags, Optionen für das Programm isql
Alle isql-Parameter beginnen mit einem Minuszeichen "-" gefolgt von einem Buchstaben; ohne
Leerzeichen dazwischen. Hier die Beschreibung aller isql spezifischen Parameter, die gesetzt werden
können bzw. müssen.
-
-S ASE_server_name (ASE-Server zu dem eine Verbindung aufgebaut werden soll)
-
-U login_name (Loginname des Benutzers)
-
-P password (Passwort des jeweiligen Loginnamens)
-
-I interfaces_file (die
interfaces
Datei, die benutzt werden soll)
-
-A network_packet_size (Größe der Netzwerkpakete)
-
-X (verschlüsseltes Benutzerpasswort)
-
-a display_character_set (gibt das verwendete
"character set" aus)
-
-J client_character_set (führt eine Konvertierung des angegebenen "character sets"
aus; "-J" alleine unterdrückt eine entsprechende Konvertierung)
-
-z language (die verwendete Sprache für die Standartausgabe und Fehlermeldungen)
-
-R remote_principal_srvname (der, für Sicherheitsmechanismen verwendete Servername)
-
-K keytab_file (die keytab Datei; wird nur von
DCE
verwendet)
-
-V security_options (benutzt Netzwerkauthentifizierung vor dem eigentlichen Login auf dem ASE-Server)
-
-Z security_mechanism (ein Sicherheitsmechanismus, der im der Datei
libctl.cfg
definiert sein muss)
-
-v (zeigt die Versionsnummer des ASE-Servers an)
-
-b (unterdrückt Spaltenüberschriften)
-
-e (gibt T-SQL-Befehle aus)
-
-F (gibt, wie der
FIPS-Flager
Warnungen bei T-SQL Befehlen aus)
-
-n (unterdrückt den Prompt und die Zeilennummerierung)
-
-p (gibt die Laufzeit der Abgesetzten Befehle aus)
-
-Y (benutzt wie
"set chained on"
den chained transaction modus)
-
-c cmd_string (befehlsausführendes Kommando in Kleinbuchstaben angegeben; Standardeinstellung ist "go")
-
-D dn_name (die vorgegebene, also die default Datenbank nach dem
Login)
-
-E editor (Editor zum Bearbeiten von Befehlen; Standard ist der "vi" bzw. "EDIT.com")
-
-h headers_row (Anzahl der ausgegebenen Zeilen, bevor die Spalten-Überschriften neu ausgegeben werden)
-
-H host_name (legt den Wert für
sysprocesses.hostname
fest)
-
-i input_file_name (Pfad und Name einer Datei mit T-SQL Befehlen)
-
-o output_file_name (Pfad und Name einer Datei in die der Standardoutput umgeleitet wird)
-
-m error_level (unterdrückt Fehlermeldungen auf einer niedrigeren Wichtigkeitsstufe als die angegebene)
-
-s col_seperator (Ein einzelnes Zeichen wird benutzt, um Spalten zu trennen; das vorgegebene, also das
default Trennzeichen ist das Leerzeichen)
-
-l login_timeout (timeout nach einem nicht erfolgreichen Loginversuch in Sekunden; das vorgegebene, also
das default timeout beträgt 60 Sekunden)
-
-t cmd_timeout (timeout eines nicht erfolgreichen Befehls in Sekunden; das vorgegebene, also das
default timeout
-
-w col_width (die Länge der angezeigten Zeile in Zeichen; die vorgegebene, also die default width beträgt 80 Zeichen.
-
-Q (erstellt eine HA, also eine Height Availability Verbindung; ab ASE 12.0)
isql
[-a display_character_set]
[-A network_packet_size]
[-b]
[-c cmd_string]
[-D db]
[-E editor]
[-e]
[-F]
[-h headers_row]
[-H host]
[-i input_from_file]
[-I interfaces_file]
[-J [client_character_set]]
[-K keytab_file]
[-l login_timeout]
[-m error_level]
[-n]
[-o output_to_file]
[-P password]
[-p]
[-Q]
[-R remote_principal_srvname]
[-S ASE_server_name]
[-s col_seperator]
[-t cmd_timeout]
[-U login_name]
[-V [security_options]]
[-v]
[-w col_width]
[-X]
[-Y]
[-z language]
[-Z security_mechanism]
Beispiel für die Verwendung des Programms isql
Eine
Session
mit isql zu dem ASE-Server "<ASE_SERVER_NAME>" dem Benutzer "sa" und einer
Zeilenlänge
von "250" Zeichen.
isql -S <ASE_SERVER_NAME> -U sa -w 250
ACHTUNG: (Sierheitshinweis) Den Parameter -P für die Passwortangabe niemals verwenden, da er das Passwort
in Klarschrift in der Prozessliste anzeigt.
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